Aktuelles

Und dann ist plötzlich alles anders

Einen großen Brunch hätte es heute im WohnCafé im Ehrlichweg 21d in Stuttgart geben sollen. Längst war organisiert, wer was beisteuern wollte, wann es losgehen sollte.

Wir wollten Fanfaren erklingen lassen und unsere Ingrid bejubeln und beglückwünschen für ein Jahr Wooligans Stuttgart, für das aufgebaute Netzwerk und den unermüdlichen Einsatz!
Wir sind dankbar für Dich, liebe Ingrid, und dafür dass Du Teil unseres Teams bist – es wäre nicht dasselbe ohne Dich <3

Aktuelles

Termine, Termine, Termine

So langsam kommen wir sozusagen in die Spur 🙂
Und deshalb gibt es jetzt im April sogar noch 3 weitere Online-Sträkeltreffen. Wir sind sehr dankbar, dass wir Euch diese Möglichkeit anbieten können, auch wenn wir natürlich wissen, dass es nicht dasselbe ist. Aber anders kann auch schön sein und wir hoffen, viele von Euch zu sehen und zu hören.
Die Termine findet Ihr am Ende dieses Posts 🙂

Wir haben nämlich noch eine gute Neuigkeit:
Am 21.4. habt Ihr ab 15 Uhr die Möglichkeit Euch bei Steffi in Schnelsen Wolle abzuholen. Bitte vereinbart hierfür mit ihr per E-Mail Termine: schnelsen@wooligans.net

Und am 22.4. bietet Euch Meike ebenfalls die Möglichkeit in unserem Lager vorbei zu kommen und dort Wolle abzuholen (und/oder Sträkelstücke abzugeben). Bitte vereinbart auch hierfür mit Meike Termine und nutzt dazu unser Kontaktformular.

Nun aber unsere Online-Termine für April:

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Was uns zuversichtlich macht

Ihr Lieben,

wir stecken alle gemeinsam in dieser seltsamen und herausfordernden Zeit. Manchen fällt das Leben mit den Beschränkungen schwer und die Unsicherheit ist groß. Umso wichtiger, dass wir etwas finden, was uns zuversichtlich macht. Für uns seid Ihr das. Eure Unterstützung, Euer Zuspruch, Euer Interesse, Eure Spenden, Eure Karten, E-Mails und Briefe – all das gibt uns Mut und Zuversicht und macht uns in einem ganz sicher:

Gemeinsam kommen wir durch diese seltsame und herausfordernde Zeit. Bleiben wir tapfer miteinander, denn auf die eine oder andere Weise heißt es immer noch:

Wooligans halten warm ❤️

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Und dann ist plötzlich alles anders

Wie sehr hätten wir am Mittwoch dieser Woche unsere liebe Steffi und das einjährige Bestehen der Gruppe in Schnelsen feiern wollen. Mit allem, was dazu gehört: Torte, Konfetti, Luftschlangen und einer dicken Umarmung!

Aber in diesen Zeiten heißt es eben physisch Abstand halten und so bleibt uns immerhin auf diesem Wege ein „Herzlichen Glückwunsch, Schnelsen!“ über die Dächer zu trompeten.

Liebe Steffi, tausend Dank für Deinen Einsatz und Dich, wir schätzen uns glücklich, dass Du ein Teil des Teams bist – ohne Dich wäre es nicht dasselbe! <3

Und zum kleinen Trost können wir morgen zumindest virtuell miteinander sträkeln 🙂

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Wenn plötzlich alles anders ist

Eigentlich hätten wir gestern 1 Jahr Bergedorf feiern wollen. Ein Jahr wunderwoolige Treffen, gemeinsam sein, sträkeln, plaudern, neue Gesichter und alte Bekannte. Es hätte Kuchen geben sollen und Konfetti. Der Raum im Karlshof 9 hätte sich mit Lachen füllen sollen und wir hätten unsere liebe Kirstin feste umarmen und ihr gratulieren wollen.
Aber plötzlich ist eben alles anders und so werden wir die Feier verschieben.

Aber auf die Glückwünsche wollen und können wir nicht verzichten!

Liebe Kirstin,
wir gratulieren Dir zum ersten Geburtstag und sagen von Herzen Dankeschön für Dich, Deinen Einsatz und das vergangene Jahr!
Das Wooligans-Team wäre ohne Dich nicht dasselbe <3

Wir danken aber natürlich auch der Bergedorf-Bille-Stiftung für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit 🙂

Ihr Lieben, zusammen ist man weniger allein und deshalb werden wir uns, so lange wir zuhause bleiben müssen, online treffen.
Mehr dazu morgen.

Habt einen schönen Tag und lasst die Sonne rein.

Aktuelles

Guten Abend Ihr Lieben,

nachdem wir Euch nun vor ein paar Tagen die Anleitung für gehäkelte Masken gezeigt haben, möchten wir Euch heute berichten, dass unsere Freunde von StrassenBlues uns gebeten haben, den Helfenden der Karuna Sozialgenossenschaft Masken zur Verfügung zu stellen.
Die Helfenden verteilen in Zusammenarbeit mit StrassenBlues in Hamburg und Berlin Infos über Corona und eine kleine finanzielle Soforthilfe an Menschen ohne Obdach.

Warum die Helfenden ausstatten?
Die Masken, das gilt übrigens auch für genähte Behelfsmasken, dienen in erster Linie dem Schutz des Gegenübers und nicht dem eigenen. Ob sich unsere Häkelbehelfsmasken auch für Menschen ohne Obdach eignen ist, so ehrlich möchten wir mit Euch sein, tatsächlich fraglich, weil die Möglichkeiten diese zu reinigen kaum gegeben sind. Wir suchen dazu aber das Gespräch mit unseren erfahrenen Kooperationspartnern und lassen Euch natürlich wissen, wie die Einschätzung lautet.

Einstweilen würden wir uns freuen, wenn Ihr Karuna und StrassenBlues mit den Masken unterstützen mögt. Damit das möglichst unkompliziert funktioniert, bitten wir Euch, Eure fertigen Masken direkt an Karuna zu schicken. Bitte kocht die Masken zuvor einmal ab. Und wenn Ihr superwunderwooliglieb sein mögt, legt eine Packung Taschentücher bei, die sich als Einlagefilter eignen.

Hier die Adresse:
KARUNA Sozialgenossenschaft eG
Hausotterstr. 49
13409 Berlin

Habt vielen lieben Dank, bleibt gesund und nicht vergessen

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Hilf-los

Seit einigen Tagen schauen wir uns an, was in Hamburg, aber auch in anderen Städten geschieht. Insbesondere für Hamburg können wir feststellen, dass es zwar noch Hilfen gibt und auch neue Angebote entstehen, aber im großen und ganzen ist die Versorgung der Menschen, die von Obdachlosig- und Bedürftigkeit betroffen sind, in sich zusammen gebrochen, wie ein morsches Stück Holz bricht, tritt man darauf.
Tagesaufenthaltsstätten mussten schließen, die Duschmöglickeiten sind nicht mehr vorhanden, genauso wenig wie Kleiderkammern noch zugänglich sind.
In Düsseldorf wurde vor einigen Tagen die Forderung laut, behördenseits möge man zumindest das Zelten tolerieren. Für Hamburg heißt es, Platten würden jedenfalls nicht geräumt.

Während in London die Menschen in Hotelzimmern untergebracht werden, beschreibt in Hamburg Herr Grote in der gestrigen Pressekonferenz die Lage vor dem Drob Inn als problematisch, da sich dort noch zu viele Menschen aufhielten. Das Drob Inn ist eine Einrichtung, die fantastische Arbeit leistet und sich im Menschen ohne Obdach und mit Suchtthematik kümmert. Man suche nach einer Lösung.
Ob das Winternotprogramm, welches in Hamburg offiziell in dieser Woche endet, zumindest verlängert wird, ist – nach unserem derzeitigen Kenntnisstand – nicht bekannt.
Uns ist bewusst, dass die augenblickliche Situation auch für die Behörden in den Städten eine Herausforderung darstellt, gleichzeitig hat der Staat aber eben auch die Pflicht für alle seine Bürger*innen zu sorgen.
Da ist es wenig hilfreich, wenn ein Sprecher der Stadt Hamburg es ärgerlich findet, dass ausgerechnet jetzt Teile des Hilfessystems zusammen brechen.

Mit Verlaub, fragen Sie die vielen Menschen die sich professionell, also qua Beruf(ung), aber auch ehrenamtlich für die Menschen, die durch das so genannte Raster fallen, engagieren, wie wir es finden.
Es ist darüber hinaus nicht Aufgabe von Städten, Kommunen, Gemeinden, dem Staat, etwas ärgerlich zu finden, sondern eine Lösung auf den Weg zu bringen; Stichwort Rettungschirm. Was wir derzeit vielerorts sehen, ist dass es unabdingbar ist, Menschen in Wohnraum zu bringen. Oder zumindest dafür zu sorgen, dass sie sicher untergebracht durch die Krise kommen.
Menschen, die auf der Straße leben gehören zu den oft benannten Risikogruppen und es ist mehr als an der Zeit, dass auch hier für Schutz und Hilfe gesorgt wird.

Unsere lieben Freunde von Leben im Abseits haben einen offenen Brief verfasst, den wir Euch zu teilen einladen und wichtiger noch an die Entscheidungsträger*innen zu versenden: www.leben-im-abseits.de/2020/03/25/offener-brief-an-die-bundesregierung-obdachlose-menschen-in-der-corona-krise/

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass diejenigen, die keine Stimme haben und wieder vergessen zu werden drohen, wahrgenommen werden. Nicht nur in Hamburg, sondern überall in Deutschland.

Aktuelles, Verteilung

Von der Kneipe zur Kleiderkammer

Kennt Ihr den Elbschlosskeller auf dem Hamburger Berg?
Bedingt durch die Allgemeinverfügung musste auch die Kultkneipe, die eigentlich 24/7 geöffnet hat, ihre Türen schließen. Aber Kiez und Kult wären eben nicht Kiez und Kult, würde aus der Not nicht eine Tugend gemacht.

Kurzerhand wurde der Elbschlosskeller zur Essensausgabe und Kleiderkammer umfunktioniert. Und als wir den Aufruf lasen, dass gesträkelte Socken und mehr gebraucht würden, war unser Lager schnell ausgeräumt.
Heute haben wir – unter Einhaltung der Vorschriften – die gesamte Ladung abgegeben. Wir danken Euch, denn ohne Euch hätten wir nicht so spontan reagieren können und wir danken dem Team im Elbschlosskeller für #einfachmachen.

Ihr Lieben, bleibt zuhause, sofern Ihr könnt, lasst die Sonne durch die Fenster rein und bleibt gesund! Heute heißt es zweierlei: #wirvsvirus und natürlich

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Frühlingsanfang

** In eigener Sache **

Wir wünschen Euch, allen Widrigkeiten zum Trotz, einen schönen Frühlingsanfang und möchten Euch kurz informieren, wie es bei uns weitergeht:

Die Sträkeltreffen im April fallen alle aus. Das ist für uns aus zwei Gründen besonders traurig. Zum einen, weil wir gehofft hatten, dass wir Euch wiedersehen und zum anderen, weil Bergedorf, Schnelsen, Stuttgart und Neugraben ausgerechnet ihren ersten Geburtstag feiern. Nun, das müssen wir dann eben mit Online-Konfetti begehen.

In Hamburg sind wir ab sofort und bis auf Weiteres von Dienstag bis Freitag telefonisch zwischen 09:00 und 10:00 Uhr für Euch erreichbar. Meldet Euch, wenn Fragen auftauchen oder wenn Ihr einen kurzen Schnack halten möchtet.

Über Eure Paketspenden freuen wir uns nach wie vor sehr; die Postbearbeitung läuft im Hintergrund weiter, wenn auch den Umständen geschuldet verlangsamt und an die Situation angepasst. Habt daher bitte Verständnis, wenn es mit den Karten oder Fotos ein bisschen länger dauert.
Wie Ihr alle sind auch wir aus Solidaritäts- und Vernunftsgründen überwiegend an unsere 4 Wände gebunden.

Wir bemühen uns, Euch so gut und so schnell es geht über Entwicklungen zu informieren. Tatsächlich gehen wir im Moment aber davon aus, dass wir uns auch im Mai nicht werden sehen können.

Wenn Euch die Wolle ausgeht, versuchen wir kontaktlose Lösungen für Übergaben zu finden, habt da bitte noch ein bisschen Geduld.

Wir laden Euch weiterhin ein, Eure Sträkelstücke zu posten und unsere-eure Seite dazu zu nutzen, Euch auszutauschen; wir würden uns freuen von Euch zu lesen.

Und schlussendlich:
Bleibt gesund! Wir sehen uns wieder und bis dahin heißt es unvermindert

Wooligans halten warm ❤️