Aktuelles, Verteilung

Von Kälte und Bussen

Unsere liebe Moni hat sich am Mittwochauf den Weg zur Alimaus gemacht, um dort 2 große Taschen mit Sträkelstücken abzugeben. Und zwar eine für die Kleiderkammer der Alimaus und eine für den Kältebus Alimaus Hamburg (lasst gerne einen Daumen auf beiden FB-Seiten da, wenn Ihr mögt).
Die Freude sei groß gewesen und ein herzliches Dankeschön solle sie ausrichten 🙂
Wir sind ganz froh und dankbar, dass wir mit Eurer Hilfe nun auch noch den Kältebus unterstützen können.
Mehr Informationen zur Initiative der Alimaus in Sachen Kältebus findet Ihr hier:

https://www.mopo.de/…/premiere-fuer-kaeltebus-dieses-rote-a…
https://www.ndr.de/…/Kaeltebus-fuer-Obdachlose-in-Hamburg-s…
https://www.hinzundkunzt.de/der-hamburger-kaeltebus-faehrt…/

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Prosit Neujahr

Wir wünschen Euch ein gutes und gesundes neues Jahr!

Heute begann der Tag für uns mit einem Ausflug zur Elbgaustraße, wo wir eine Tasche Wolle (die wir in all dem folgenden Gewusel zu fotografieren vergaßen) von Nicole G. in Empfang nehmen durften – vielen lieben Dank für Deine Spende! 🙂
Im Anschluss fuhren wir ins Lager und sortierten, räumten, packten und verstauten all Eure wunderwooligen Woll- und Sachspenden 🙂
Dabei fielen uns zwei Dinge auf. Zum einen geht uns die schwarze Wolle allmählich aus und zum anderen brauchen wir dringend Hilfe beim Verteilen der Spenden. Wie Ihr sehen könnt, sollen im Januar wieder einige Organisationen versorgt werden, wobei sowohl die Bergedorfer Engel als auch der Gabenzaun (nicht im Bild) ihre festen Verteiler haben. Hilfe bräuchten wir also, um die Alimaus, das Mahlzeit und die mobile Betreuung des Cafée mit Herz zu bestücken.
Solltet Ihr Lust haben, uns dabei zu unterstützen, schreibt uns doch gerne eine kurze Nachricht 🙂

Oh und weil wir schon dabei waren, haben wir auch gleich Kisten und „Sträkel-mit-mir“-Beutel für unser Januar-Treffen gepackt; schließlich ist es in 18 Tagen schon wieder so weit 🙂

Für heute legen wir aber nur noch die Beine hoch.

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Ein bisschen etwas über Statistik

Dezember

Kurz bevor wir uns von 2018 verabschieden, habt Ihr uns noch und wieder einmal sprachlos gemacht.
Wir nehmen es mal gleich vorweg: 804 Sträkelstücke habt Ihr im Dezember gefertigt und gespendet. Dafür, wie großartig Ihr seid gibt es einfach nicht den passenden Superlativ. Wir sagen Euch von Herzen DANKESCHÖN und wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr – auf dass 2019 genauso wunderwoolig wird wie es 2018 war 🙂

257 Mützen
126 Paar Socken
95 Schals
77 Paar Armstulpen
49 Halswärmer
39 Pulswärmer
36 Dreieckstücher
33 Loops
22 Paar Handschuhe
21 Stirnbänder
17 Paar Beinstulpen
10 Pullover
6 Tücher
5 Pullunder
2 Westen
2 Jacken
1 Poncho
1 Paar Bettsocken
1 Beutel und
3 Decken

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles, Allgemein

Kurzmeldung

Am gestrigen Donnerstag hat sich unsere liebe Gamze wieder einmal auf den Weg zum Hamburger Gabenzaun e.V. am Hauptbahnhof gemacht, um dort eine Tasche Sträkelstücke abzugeben. Und weil Gamze eben Gamze ist, hat sie auch gleich noch beim Kaffee ausschenken geholfen – da kann man wohl mit Fug und Recht von Zaunliebe sprechen 🙂
Übrigens schrieb sie uns in einer E-Mail, dass Eure Spenden großen Anklang fanden:
„Die Freude über die Spende der Wooligans war groß und das Können der StrickerInnen wurde sehr gelobt. Insbesondere die Kreativität (Farben, Knöpfe, Muster) sowie die Vielfalt (Pulswärmer, Halswärmer, Socken, Schals, Mützen) haben Eindruck gemacht.“
Solch wunderwooliges Feedback geben wir nur allzu gerne an Euch weiter.

Und apropos weitergeben:
Wer den Artikel in der Printausgabe der Hamburger Morgenpost „verpasst“ hat, kann diesen jetzt online nachlesen – vielen herzlichen Dank noch einmal dafür, liebe Mopo!
Artkel auf mopo.de lesen

Außerdem haben wir Anfang der Woche noch mit Gesa von delta radio plaudern dürfen, auch das könnt Ihr, wenn Ihr mögt, auf unserer Webseite nachhören:
https://www.wooligans.net/testimonial/

Soweit die kurze Urlaubsunterbrechung 🙂

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Adventsstrick

Haben wir Euch eigentlich einen schönen dritten Advent gewünscht? Und habt Ihr den ersten Schnee in winzigen Flocken heute Nachmittag vom Himmel fallen sehen?
Unser letztes Strick- und Häkeltreffen in diesem Jahr hätten wir uns nicht schöner wünschen können. Zwischen Tannengrün und Stollen (vielen Dank, liebe Undine!), Spenden sortieren – ein Wahnsinn, was Ihr uns wieder alles mitgebracht habt! – wurde wieder so schön geplaudert und gelacht.
Einige neue Gesichter haben wir zwischen den uns wohl bekannten und so lieb gewonnenen entdeckt. Wir hoffen, Ihr habt Euch wohl gefühlt und kommt wieder (alle natürlich 🙂 ).
Ein bisschen aufgeregt waren wir auch, durften wir heute doch die für uns ziemlich große Neuigkeit verkünden, dass wir uns dazu entschlossen haben, im nächsten Jahr einen Verein zu gründen (wie gesagt, ändert sich für Euch nichts, für uns wird aber dadurch vieles einfacher).
Wie an jedem Dritter-Sonntag-im-Monat-Abend sind wir ganz dankbar, glücklich und beseelt – es ist schlicht immer wieder so wunderwoolig schön mit Euch!
Die Decke und der Pullover übrigens stehen exemplarisch für eine große Tasche Sträkelstücke, die morgen noch an Hamburg packt an – warm durch die Nacht übergeben werden.

Und jetzt, Ihr Lieben, machen wir Weihnachtsurlaub. Das heißt ab dem 18. Dezember bis zum 02. Januar verlangsamen sich die Reaktionszeiten, wird es hier ein bisschen ruhiger werden.
Natürlich sind wir nach wie vor für Euch erreichbar, beantworten auch alle Mails und Nachrichten – es kann nur ein bisschen länger dauern als sonst. Pakete schicken könnt Ihr selbstverständlich dennoch jederzeit 🙂

Wir wünschen Euch schon heute schönste Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und sträkelbuntes 2019!
Und wir freuen uns auf das nächste neue Jahr mit Euch, in dem es auch wieder heißen soll:

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles, Verteilung

Zwischen Weihnachtspäckchen und Wunschstrumpf

Wir haben Euch ja neulich schon berichtet, dass wir die letzten Pakete für unsere Aktion „Engel 2018“ für die Verteilung von Heute ein Engel in Hamburg verpackt haben. Übergeben haben wir auch schon fast alle Päckchen. Wir würden sagen: Mission completed 🙂
Aber auch für die Weihnachtsfeier im Sonnenschein Café – denn die großartigen Helferherzen dort öffnen am Heiligen Abend Nachmittags für einige Stunden das Café – haben wir Geschenke abgeliefert. Im Sinne der Nachhaltigkeit in eigens dafür genähten Beuteln aus Stoffresten und festgestellt, wir bleiben doch lieber bei Strick- und Häkelnadel 😉
Da aber aller guten Dinge nun einmal drei sind, haben wir auch noch eine bunte Mischung für die Weihnachtsfeier von StrassenBLUES beiseite gelegt.
Kennt Ihr den Straßenweihnachtswunsch? Wenn Ihr mögt, schaut mal hier: http://strassenblues.de/page/strassenweihnachtswunsch-2018/

Wir finden das eine ganz schöne Idee und wären gerne selbst Teil davon und dabei gewesen, gäbe es da nicht eine Terminüberschneidung. Denn am 16. Dezember sträkeln wir ja zum letzten Mal in diesem Jahr mit Euch zusammen 🙂
Der Dezember ist ja überhaupt der Doppelstrick-Monat; wir freuen uns riesig auf nächste Woche Freitag, wenn es zu Minitopia geht. Die entsprechende Veranstaltung findet Ihr hier:
https://www.facebook.com/events/263886101151589/

Und dann war da diese Woche noch der „Wunschstrumpf“. Manchmal, zum Beispiel an Nachmittagen im Sonnenschein Café, werden wir gefragt, ob wir nicht ein Paar Socken oder vielleicht Handschuhe stricken könnten. Oder eine Mütze. Neulich wurden Socken gewünscht und so hat Meike fix ein Paar angenadelt, die heute den Weg zu ihrem Träger finden. Neben vielen anderen Dingen sind das Momente, die uns ganz glücklich machen.

Natürlich haben wir bis zu unserem Weihnachtsurlaub, den wir hiermit schon einmal leise ankündigen, noch die ein oder anderer „reguläre“ Verteilung, von denen wir Euch auch berichten werden.

Wir hoffen Ihr hattet einen schönen Nikolaustag und sagen wie immer:

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles, Verteilung

Aktuelles vom Wochenende

Freitagabend brachte uns ein lieber Freund (und tatsächlich Wollspender der ersten Stunde) einige Comichefte vorbei, die wir zusammen mit einer Strickjacke und Bettsocken in verschiedenen Größen für Hamburg packt an – warm durch die Nacht beiseite legten.
Warum Comichefte?
Manchmal geht es bei uns eben nicht oder nicht nur um Wolle und in diesem Fall wurde nach Neuigkeiten aus Entenhausen gesucht, um einen Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten.

Samstagnachmittag klemmten wir uns den Beutel unter den Arm und machten uns auf den Weg zum Vernetzungstreffen in der Tagesaufenthaltsstätte der Diakonie. Diese Treffen sind nicht nur informativ – diesmal ging es vorrangig um Datenschutz und damit verbunden die Frage nach Privatssphäre auf der Straße, sondern auch immer wieder ein schöner Anlass für Austausch mit alten und neuen Bekannten.
Ein bisschen klüger und sehr vergnügt haben wir im Anschluss die letzten Päckchen für „Heute ein Engel in Hamburg 2018“ (übrigens nicht unserer einzige Weihnachtsaktion in diesem Jahr, mehr dazu später und an anderer Stelle 🙂 geschnürt und für den Abtransport verpackt.
Es ist – auch durch die unglaublich großzügige und liebevoll verpackte Spende von Kleiner 10er Friseur – so viel zusammen gekommen, dass wir mindestens zwei Fahrten brauchen werden bis wir alles am Bestimmungsort abgegeben haben.

Schließlich sind wir am gestrigen Adventssonntag bei Nieselregen mit einem Schwung Sträkelstücke nach Altona aufgebrochen, um diese an den Mobile Betreuung CaFée mit Herz e.V. abzugeben.
Ausklingen lassen haben wir den Sonntag dann natürlich an den Nadeln: hier Mützen, dort Socken. Und irgendwo dazwischen ein Paar Beinstulpen.

Wir hoffen, Ihr hattet einen geruhsamen Start in die Adventszeit und wünschen Euch einen schönen Wochenbeginn.

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Ein bisschen etwas über Statistik

November

Neulich haben wir gelernt, dass die Zahl „5“ eine besondere Bedeutung hat. Fünf nämlich steht für die Liebe.
Für uns drückt sich diesen Monat aber ganz viel Liebe in den Zahlen 6, 3 und 7 oder eben in sechshundertsiebenunddreißig aus, denn das ist die Summe der Sträkelstücke, die Ihr (seid der Supersonderobermegahammer!) in diesem November 2018 gefertigt und gespendet habt:

164 Mützen
100 Schals
84 Paar Socken
60 Halswärmer
41 Paar Armstulpen
39 Paar Beinstulpen
31 Stirnbänder
28 Loops
22 Paar Pulswärmer
19 Dreieckstücher
12 Paar Handschuhe
7 Pullunder
7 Paar Bettsocken
4 Muffe
3 Seelenwärmer
2 Pullover
2 Westen
2 Scoodies (Mützenschals)
1 Poncho
1 Jacke
sowie
5 Beutel
3 Hundemützen

Wooligans halten warm ❤️

Aktuelles

Tod und Vorurteil

Inzwischen sind innerhalb von nur wenigen Wochen 3 Menschen (von denen wir wissen) auf Hamburgs Straßen ums Leben gekommen. Bundesweit steigt ihre Zahl auf 7.

Wir möchten das heute zum Anlass nehmen, Euch verschiedene Informationen an die Hand zu geben und mit einigen derzeit insbesondere in den Sozialen Netzwerken vermehrt auftretenden Vorurteilen „aufzuräumen“.

1. Geh doch arbeiten – niemand muss obdachlos sein…
…ist ein klassisches Vorurteil und ein leicht dahin gesagter Satz. Obdachlosigkeit kann viele Gründe haben. Das Ende einer Partnerschaft durch Trennung oder Tod des Partners/ der Partnerin. Verlust der Arbeitsstelle. Psychische Probleme / Krankheiten. Die Liste ist lang. Der Gedanke, ein Mensch müsse „ja nur“ die Hilfe, welcher der Staat in seiner Eigenschaft als Sozialstaat anbietet, auch annehmen, scheint so einfach. In vielen Fällen ist jedoch genau das ein so immenser Schritt, der nicht selten begleitet ist von Gefühlen wie Scham oder Überforderung. Es ist eben nicht „nur“ der Gang zum Amt oder das Bitten um Hilfe. Viele Gründe und/ oder Erfahrungen können Menschen davon abhalten, diesen Schritt zu gehen. Scham und Angst sind starke Gegner.
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und Obdachlosigkeit ist inzwischen längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

2. Die Kirche hilft nicht. Der Michel war verschlossen, als dort eine obdachlose Frau starb.

Dass Kirchen – im gesamten Bundesgebiet übrigens – ihre Pforten verschließen hat ebenfalls zahlreiche Gründe.
Beispielsweise sahen sich viele Häuser mit Diebstählen, Vandalismus oder Verunreinigung konfrontiert. In Hamburg stehen auf den Grundstücken von Kirchen über den Winter Container, die einzig dafür gedacht sind, dass obdachlose Menschen eine warme Unterkunft haben.
Soweit es den Michel betrifft, hält die Gemeinde Kontakt zu den Menschen, die sich um die Kirche herum aufhalten. Es wird warme Kleidung ausgegeben und jeden Abend hält der Mitternachtsbus der Diakonie dort.

3. Kältebusse
Nicht in jeder Stadt oder Gemeinde gibt es einen so genannten Kältebus. Auch in Hamburg zählt zu den Städten, die ein solches Angebot nicht vorhalten. Hier gibt es den Mitternachtsbus der Diakonie, welcher 365 Tage im Jahr festgelegte Strecken abfährt und Hilfe leistet.
Worin liegt der Unterschied zu einem Kältebus?
Kältebusse fahren die Menschen bei Bedarf in Notunterkünfte. In Berlin gibt es einen solchen Bus.
Wer in Städten oder Ortschaften lebt, wo es ein solches Angebot (noch) nicht gibt, wähle im Notfall die 112.

4. Winternotprogramm

Wir wissen, dass die Notunterkünfte aus verschiedenen Gründen gemieden werden. Wenn von menschenunwürdiger Unterbringung gesprochen wird, so bezieht sich das in aller Regel nicht auf die Arbeit, die Ehrenamtliche und Sozialarbeiter dort leisten, sondern vielmehr auf die Struktur der als Erfierungsschutz ausgelegten Unterbringung. Und auch wenn die Unterkünfte nicht das Nonplusultra sind, so gibt es dort noch freie Plätze: https://www.hinzundkunzt.de/im-winternotprogramm-sind-noch…/

4. Wie äußert sich Erfrierung?
Unsere Freunde vom Johanniter Gesundheitsmobil Hamburg haben kurz und verständlich zusammengefasst, wie sich Erfrierung äußert:
https://www.facebook.com/JohanniterGesundheitsmobilHamburg/posts/565036097257642

5. Was können wir konkret tun?
Es gibt verschiedene Anlaufstellen in der Stadt, wo Menschen ohne Obdach Hilfe finden. Gebt den Menschen gerne Hinweise auf diese Angebote. Zusätzlich gibt es weitere Hilfen wie den Hamburger Gabenzaun e.V. am Hauptbahnhof, die Bergedorfer Engel oder die Mobile Betreuung CaFée mit Herz e.V., das Sonnenschein Café in der Sternstraße 67 (immer Samstags von 14 bis 17 Uhr) oder die AKH – Antikältehilfe e.V. und Hamburg packt an – warm durch die Nacht (https://www.facebook.com/groups/hamburgpacktan.warmdurchdienacht/).

Außerdem können – Ihr seht es auf dem Bild von unseren Freunden vom Bergedorfer Engel e.V. Obdachlosenhilfe – Schlafsäcke Leben retten. Winterfeste, am liebsten bis -35 Grad, Schlafsäcke sind ähnlich wie Socken: ein echter Dauerbrenner.

Insbesondere aber ist wichtig, dass wir auf unserer Mitmenschen achten und im Falle eines Falles handeln, sei es durch Ansprache oder schlimmstenfalls durch die Alarmierung des Notarztes.
Wir glauben fest daran, dass gemeinsam mehr geht und diese Stadt wärmer werden kann.
Der Winter hat noch nicht einmal angefangen, aber wir sagen dennoch:
Lasst uns zusammenrücken

Weiterführende Links/ Quellen
https://www.deutschlandfunknova.de/…/bezahlbarer-wohnraum-k…
https://www.zeit.de/…/obdachlosigkeit-oesterreich-wien-miet…
http://www.taz.de/!5549788/
https://www.hinzundkunzt.de/jetzt-entscheidet-das-los/
https://www.hinzundkunzt.de/diese-sofortmassnahmen-wuerden…/
https://www.hamburg.de/obdachlosigkeit/

Aktuelles

Das Sonnenschein Café

Kennt Ihr noch die oft in Zeitungen oder Zeitschriften zu lesende Reihe „Was macht eigentlich…?“
Wir drehen das heute mal um und fragen „Was ist eigentlich… das Sonnenschein Café?“

In der Sternstraße 67 öffnet seit dem 17. November 2018 das Sonnenschein Café wieder seine Pforten. Ursprünglich wegen der fiesen Kältewelle Anfang des Jahres als Wintercafé eröffnet, wurde der Name der plötzlich hervor lugenden Sonne angepasst.
Aber das Sonnenschein Café ist weit mehr als „nur“ ein Café.
Ehrenamtliche Helfer bestücken die Theke mit Kuchen, es gibt allerlei Heiß- und Kaltgetränke und sicher irgendwann auch Milchschaumherzen, die jeden gestandenen Barista vor Neid erblassen lassen.
Angeboten wird auch ein warmes Mittagessen sowie eine Akutsprechstunde zur medizinischen Versorgung. Neben Gesellschaftsspielen, Musik und Plauderei, kann dann und wann auch gebastelt werden.
Und auch die Schönheit kommt nicht zu kurz: Eine Kleiderausgabe sowie Friseure stehen hier und da zur Verfügung.
Das Angebot umfasst außerdem ganz viel Liebe, sehr viel Herz, offene Ohren und ein nachbarschaftlich-gemeinschaftliches Miteinander.
Mit einem Wort lässt sich die Antwort auf die Frage „was ist eigentlich das Sonnenschein Café?“ nur so beantworten:
Unverzichtbar. Wahlweise großartig.

Wenn Ihr mögt, schaut mal rein oder (ver)teilt den Flyer. Wir finden, es müsste dringend mehr solcher im doppelten Sinne warmen Zufluchtsorte in der Stadt und überall geben